She Spread Sorrow & Luca Sigurtà, 22. April 2016, Dresden

Hinterlasse einen Kommentar

She Spread Sorrow & Luca Sigurtà

She Spread Sorrow & Luca Sigurtà
Freitag 22. April 2016, 21 Uhr
Alte Feuerwache Loschwitz

SHE SPREAD SORRROW

Ritual Deathscapes, obskurer Todes-Industrial, sündige Power Electronics: Eine Reise in die Welt des verzerrten Glaubens, unterdrückter Wünschen, von Schuld, Strafe, Disziplin und Perversion. Im August vergangenen Jahres hat die italienische Künstlerin Alice K. ihr Debütalbum unter dem Namen She Spread Sorrow beim englischen Label Cold Spring veröffentlicht. „Rumspringa“, so der Name des Werkes, ist ein Begriff, der in Amish-Gemeinden verwendet wird. Er bezeichnet eine Zeit des Übergangs, in der die jungen Leute die Möglichkeit haben, in der „Außenwelt“ zu tun, was sie wollen, bevor sie in ihre Gemeinde zurückkehren um dann strikt deren Regeln für den Rest ihres Lebens zu folgen. Doch nicht alle kehren zurück in den Schoß der Gemeinde…

Ritual deathscapes, obscure Death Industrial, sinful Power Electronics: A trip into distorted faith, repressed desires, guilt, punishment, discipline and perversion. In August last year Italian artist Alice K. released her highly admitted debut album under the moniker She Spread Sorrow. „Rumspringa“ is is a term for adolescence used in some Amish communities, a time where the young fellows have the opportunity to do whatever they want in the „outside world“, before they return to their community and strictly follow their rules for the rest of their lifes. But some won’t…

shespreadsorrow.wordpress.com

Luca Sigurtà

Luca Sigurtà ist seit den frühen 2000er Jahren als elektronischer Komponist aktiv. Lucas „emotional electronic noise“ fließt zusammen mit langsamen, gebremsten Rhythmen und dern sphärischen Klängen analoger Synthesizer: eine Art sehr origineller „Trip-Noise-Hop-Ambient“; Melodien mit einem bemerkenswerten melancholische Gefühl und wundervollen digitalen und analogen Klänge zeigen das Potential seiner Musik. Er hat eine Leidenschaft für den Ton zwischen Stille und Lärm. Sein Sound lässt sich irgendwo zwischen Ambient, Electronica und Lärm einordnen. Auf der Bühne nutzt Luca Sigurtá Bänder, analoge Quellen und elektronische Geräte jeglicher Art, um seine atmenden Atmosphären zu schaffen.
Luca Sigurtà kann bereits Veröffentlichungen auf Labels wie Creative Sources, Afe Records Dokuro, Lisca, Tulpe und fratto9 vorweisen. Neben seinem Solo-Projekt ist er mit Harshcore und Luminance Ratio aktiv.

Luca Sigurtà is an electronic composer since the early 2000s. Luca’s emotional electronic noise has become part of a mix together with slow paced rhythms and analogue synth delicate flows: a sort of very original trip-noise-hop ambient; melodies with a remarkable melancholic feel and beautiful digital/analog sounds shows all the potential of his music. He has a passion for sound between silence and noise. His sound is located somewhere between Ambient, Electronica and Noise. On stage he uses tapes, analogue sources and electronic stuff of any sort, creating his breathing atmospheres live.
Luca Sigurtà has several releases on labels like Creative Sources, Afe Records, Dokuro, Lisca, Tulip and fratto9.
Apart of the solo project, he plays with Harshcore and Luminance Ratio.

Ein Kommentar zur „Schande von Clausnitz“ – aus der Sicht eines Clausnitzers

Hinterlasse einen Kommentar

Ein guter Artikel, den durchzulesen sich lohnt, trotz der Länge. Eines möchte ich allerdings hinzufügen, nämlich dass gerade die Menschen in den ländlichen Regionen sich vernachlässigt fühlen und das nicht zu Unrecht. Ich komme selbst aus einem kleinen Dorf in Sachsen, in der Nähe von Leisnig, und ich bin noch regelmäßig dort bei meinen Eltern. Zum Glück gibt es im Dorf noch einen Konsum und einen Arzt. Das war es dann aber auch. Busse fahren nur noch einmal täglich in die Kreisstadt, das Gemeindeamt ist zu. So züchtet man sich Frustration, weil man Geld sparen will. Dazu kommen Arbeitslosigkeit und eigene geistige Beschränkung bei gleichzeitiger und andauernder Medienberieselung. Finden die Leute dann endlich ein Ventil – und machen wir uns nichts vor – die Vertreter der etablierten Parteien sind ebenso wie die Rechtsaußen nicht daran interessiert, dass die Gesellschaft wirklich gerechter wird – und „die Ausländer“ kommen ihnen gerade Recht, um von anderen Problemen abzulenken, dann schäumt die Wut über. Ich finde ja, dass Pegida mit vielen Problemen, die benannt werden, gar nicht so weit daneben liegt. Nur sind die „Lösungsansätze“ die falschen. Die Islamisierung des Abendlandes brauchen wir nicht zu befürchten, was wir wirklich fürchten und bekämpfen sollten, ist die „marktkonforme Demokratie“, die uns mit TTIP und Co. immer deutlicher aufgedrängt wird.
Wenn es etwas gibt, was mir im Zusammenhang mit den Flüchtlingen tatsächlich Sorgen macht, dann ist es die Masse der konsum- und anpassungswilligen Neubürger, die die Schattenseiten des Kapitalismus den Schattenseiten ihrer alten Heimat vorziehen. Mit anderen Worten: Am Hauptproblem unserer Gesellschaft ändert sich nichts. Wir rennen weiter freudstrahlend mit dem neuesten Konsumquatsch auf den Abgrund zu. Hallelujah!

Mein Kommentar zu Clausnitz

– Eine Wahrheit, die viele nicht hören wollen –

Vier Tage sind es jetzt seit den Vorfällen von Clausnitz vergangen. Seitdem gab es unzählige Berichte, landesweit. In sozialen Medien hagelt es an Kommentaren. Ich lese von Empörung und Unverständlichkeit bei nationalen und sächsischen Politikern, bei Menschen in sozialen Medien, ich sehe Anfeindungen gegenüber den Clausnitzer Bürgern, ich sehe Solidaritätsbekundungen verschiedener Seiten, mit Flüchtlingen sowie dem Mob. Ich lese von Freunden, wie sehr sie das Geschehene verabscheuen. Und ich habe das Gefühl, es ist jetzt an der Zeit, etwas zu sagen, das schon lange gesagt werden sollte.
Ich selbst lebe nicht mehr in Clausnitz, aber ich bin noch regelmäßig da und ich habe das Gefühl, es geht auch mich etwas an. Es fällt mir nicht ganz leicht, die folgenden Worte zu formulieren. Sie sind eine unbequeme Wahrheit. Eine, mit der ich und viele andere aufgewachsen sind. Eine, die viele sicherlich nicht…

Ursprünglichen Post anzeigen 4.604 weitere Wörter

Holotrop Interview

Hinterlasse einen Kommentar

Im debil Magazin findet Ihr ein aktuelles Interview von Holotrop:

HOLOTROP UNVEILED

Aktuelles Album: NAGUAL

Fake Mistress & Praying For Oblivion live in Dresden

Hinterlasse einen Kommentar

This years first club debil concert. Start at 9pm at Alte Feuerwache.

12.02.2016: Fake Mistress / Praying For Oblivion

FAKE Mistress & Praying For Oblivion
Freitag 12. Februar 2016, 21 Uhr
Alte Feuerwache Loschwitz

Eintritt: 5 / 6€

Some funny stuff…

Hinterlasse einen Kommentar

Terror oder Verwirrung

Hinterlasse einen Kommentar

Ein Mann rennt am 1. Jahrestag der Charlie Hebdo Anschläge mit einem Schlachtermesser und einer Sprengstoffgürtelattrappe, „Allahu Akbar“ schreiend auf eine Polizeirevier zu, wo er gleich von den Kugeln der Ornungshüter niedergesteckt wird.

Sieht so Terrorismus aus oder ist das eher fremdinduzierter Selbstmord? Selbst wenn dies alles so geschehen ist, wie in den Medien berichtet, inklusive des „Dokumentes mit der IS-Fahne“ – und da sollte man, wenn es um Terrorismus und Geheimdienste geht, immer skeptisch sein – verdient solch eine Aktion nicht annähernd so viel Aufmerksamkeit. Aber man tut ja alles, um die aufgeheizte Stimmung nicht abkühlen zu lassen.

Feiner Weltuntergangssong…

Hinterlasse einen Kommentar

Als Freund der Apokalypse kann mir dieser Song nur gefallen…

AnnenMayKantereit & K.I.Z. – Hurra die Welt geht unter

Older Entries