Soziologe Heinz Bude: „Pegida ist ein regionales Phänomen von Wende-Enttäuschten“

Die Überschrift verhieß nichts Gutes aber der Mann hat in vielen Sachen Recht.
„Ostdeutschland gibt es nicht mehr. Ostdeutschland ist wahrscheinlich heute eine der fragmentiertesten Soziallandschaften Europas.“ Die Message, die ich aus dem Artikel nehme: Es geht nicht um Ost gegen West, Deutsch oder Migrant, sondern um arm oder reich…
Den grundsätzlichen Fehler in der Denkweise von Herrn Bude möchte ich in einen Satz von Volker Pispers fassen: Im Kapitalismus kann jeder gewinnen aber nicht alle. Die Vorstellung, dass die Verlierer eine zweite, dritte, vierte… Chance brauchen, um den Anschluss zu finden, ist nichts als Augenwischerei. Wie sehr der Soziologe das Mantra des Kapitalismus verinnerlicht hat, zeigt der Satz „… ich glaube schon, dass es zur Schröderschen Idee der Stärkung der Konkurrenzfähigkeit keine Alternative gibt aus Deutschland.“ Da ist sie wieder die Alternativlosigkeit.

Martin Machowecz: Pegida und ich

Da weiß ich ehrlich gesagt nicht, was ich dazu sagen soll. Kommt der Typ aus Disneyland oder hat der die letzten 25 Jahre geschlafen. OK, der ist 27 aber wahrscheinlich lebt er in irgendeinem Biotop…

Was ich mich so ganz am Rande frage: Wie kommt man eigentlich auf den Namen „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“? Aus dem ostdeutschen Sprachgebrauch kenne ich das Abendland nicht. Das kommt wohl eher aus dem rechts-konservativen Spektrum der Alt-BRD, Frau von Storch & Co. So wie ein Großteil der Ideengeber der organisierten Neonazis im Osten aus dem Westen kam