Über dieses CIA-Projekt bin ich heute gestolpert:

Immer, wenn man denkt, es geht nicht skurriler, findet man etwas Neues.

Das skurrilste Projekt ist aber nach wie vor die Acoustic Kitty, von der bereits 1973 der CIA-Insider Victor Marchetti berichtet hatte. So baute die CIA … einer lebenden Katze Abhörtechnologie ein. Die Antenne verlegten die Spionageprofis im Schwanz der Katze. Zur Unterdrückung von Freß- und Sexualtrieb baute man auch Drähte zum Gehirn des feliden CIA-Agenten ein. Das tierische Projekt ließ sich die CIA 25 Millionen Dollar kosten. Die offenbar nicht mit der Eigenwilligkeit von Katzen vertrauten Schlapphüte versuchten vergeblich, das Tier zu kontrollieren. Der Feldversuch in der Nähe der sowjetischen Botschaft, bei dem die Katze zwei Leute auf einer Parkbank abhören sollte, liest sich wie ein Slapstickfilm: Während die CIA-Leute in einem Van mit Abhörtechnik saßen, wurde die verwanzte Katze von einem Taxi überfahren…

Das Projekt wurde 1967 eingestellt. Nach ihrer Enthüllung ging die Acoustic Kitty in die US-Populärkultur ein, inspirierte Spötter und wurde von John Mann besungen.

Quelle